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Viele Russen haben das Gefühl, dass Russland zwei Hauptstädte hat. Dabei ist St. Petersburg die zweite. Trotzdem wird sie oft als schönste Stadt in Russland bezeichnet. St. Petersburg hat ein Übermaß an reichen Palästen, eine Mixtur aus italienischem Barock und russischen Stilen. Zar Peter der Große wollte ein Fenster nach Europa und gründete deshalb St. Petersburg im 18. Jh. Der Besucher fühlt sich überall in der Stadt umgeben von exquisiten Palästen der alten Aristokratie sowie von eindrucksvollen Kanälen, die die Stadt durchziehen. Aus den unzähligen Sehenwürdigkeiten hier nur die spektakulärsten. Der Winterpalast, ehemaliger Wohnsitz der Zarenfamilie und heute das weltweit größte Museum beherbergend, die Eremitage, die Peter-und-Paul-Bastion, welche die Wiege der Stadt um 1703 war, das legendäre Kriegsschiff Aurora, die Smolny-Kathedrale, das Alexander- Newski-Kloster und das Mariinski-Theater.  Es gibt aber nochviel mehr zu sehen, in der näheren Umgebung der Stadt: beeindruckende Gutshäuser der Zaren aus dem 18. Jh. wie beispielsweise den prunkvollen Palast von Katharina der Großen. Oder  Petrodworetz, den Palast von Peter dem Großen, der in Anlehnung an Versailles gebaut wurde, mit Gartenanlagen, Wasserfällen und Springbrunnen. Und natürlich gehören manche stalinistische Gebäude auch zu den vielen Sehenswürdigkeiten von St. Petersburg.