Estland ist von außen betrachtet ein kleines Land, aber von innen sehr groß.
Das Land verändert sich. Von Kalksteinstränden und Wacholderbüschen im westlichen Teil des Landes bis hin zu den gekrümmten Moränen im Südosten. Dazwischen tiefe Wälder, Marschland, Seen und Ruinen mit jahrhundertealter Geschichte.
Tallinn
Zum erstenmal erschien Tallinn auf einer Landkarte im Jahr 1154. Wegen seiner Lage am Wasser wurde Tallinn schnell zu einer wichtigen Hafenstadt der Hansebundes.
Die Altstadt von Tallinn
Sie sollten bequeme Schuhe tragen, wenn Sie auf Entdeckungstour in der Altstadt von Tallinn gehen. Es wird eine Reise durchs Mittelalter und seinen krummen kopfsteingepflasterten Gassen.
Die Stadt bietet ein breitgefächertes Angebot an historischen Sehenswürdigkeiten. Darunter sind die fast intakte Stadtmauer mit Wachtürmen, gothische Kirchen und das älteste Rathaus in Nordeuropa.
Die Altstadt war im Mittelalter das Zentrum für Handel und soziales Leben. Das ist auch heute noch so. Hier können Sie die Sehenswürdigkeiten betrachten, Kaffee trinken gehen oder einkaufen.
Das neue Tallinn
Außerhalb der Altstadt ist Tallinn eine moderne Stadt, die seit den 1990er-Jahren schnell gewachsen ist. Bürohochhäuser, moderne Hotels und trendige Shopping Malls – überall wurden glitzernde Glas- und Marmorpaläste hochgezogen.
Auf dieser Seite der Stadtmauer trifft der Besucher das avantgardistische und modebewusste Tallinn.
Hölzerne Vorstädte
Nördlich der Altstadt von Tallinn liegt ein einmaliges, reizvolles Viertel. Die 2- und 3-stöckigen Wohnhäuser sind aus Holz gebaut, teilweise mit Fundamenten aus Ziegeln. Diese Häuser stammer meist aus der Zeit 1840-1940.
Während der sowjetischen Ära wurden viele Häuser zu kommunal verwalteten Wohngebäuden. Ganze Familien mussten in einem Zimmer leben und sich die Küche mit Mitbewohnern teilen. Bad, Toilette und Sauna waren oftmals auf dem Hof.
Heutzutage sind viele Gebäude restauriert, aber es gibt noch viele heruntergekommene alte Wohnhäuser.
Die estnischen Regionen
West-Estland besteht aus einer tiefliegenden, flachen Ebene. Der höchste Punkt ist nur 51 Meter hoch. An der Küste sind Strände mit feinem Sand. Pärnu (dt. Pernau) ist die größte Stadt der Region, ein fröhliches Seebad. Pärnu ist berühmt für seine Sehenswürdigkeiten, den Moorbädern und dem Angebot für Aktivurlaub.
Die Hauptattraktion in Haapalu ist die Burg aus dem 13. Jh., ein ehemaliger Bischofssitz aus dem Mittelalter.
Märcheninseln wie Saaremaa und Hiiumaa liegen küstennah. Reetgedeckte Holzhäuser, Windmühlen und verträumte Fischerdörfer bieten auf diesen und anderen Inseln eine ruhige und erholsame Atmosphäre.
In Süd-Estland erwarten den Besucher endlose Wälder, sanfte Hügel und unverdorbene Natur. Gehen Sie angeln in den Flüssen, oder reiten auf Waldwegen, oder lassen Sie sich auf die Sauna-Traditionen ein!
Tartu (dt. Dorpat) ist die zweitgrößte Stadt Estlands. Tartu hat ein beeindruckendes Altstadtviertel mit der ältesten Kirche in Estland, die Backsteinkirche St.Johanni.
Eine kleine Zeitreise kann man in den Setu-Dörfern machen. Den Besucher erwarten dort Holzhütten und kleine, gepflegte Bauernhöfe.
In Nord-Estland ist der Lahemaa Nationalpark eine Hauptattraktion. Dort kann der Besucher auf ausgedehnten Wegen an der Küste, durch Wälder und Sumpfgebiete wandern.
Con-ex Touren in Estland
Tartu
Tartu (dt. Dorpat) ist eine alte Hanse- und Universitätsstadt, das Zentrum der Wissenschaft, der Wirtschaft und Kultur im Süden Estlands. Tartu liegt am Fluss Emajogi, 186 km südöstlich von Tallinn. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Rathaus, das Universitätshauptgebäude, die Statue zu Ehren Königs Gustav II. Adolf, dem Gründer der Universität, und die Ruinen der Johannikirche aus dem 14. Jh. Der schönste Teil der Stadt ist Toomemagi. Zu den dortigen Gebäuden rund um die Kathedrale gehören die Ruinen des Bischofssitzes aus dem 13. Jh. und das Historische Museum der Universität. Im Park befinden sich das Tahetorn-Observatorium, die Engels- und die Teufelsbrücke, das Gebäude des Anatomischen Instituts sowie mehrere Monumente. Im Keller des Pulverturms ist heute ein Restaurant.
Pärnu-Tour
Die Stadt ist bekannt als die estnische Sommerhauptstadt. Es ist die viertgrößte in Estland. Während der Tour durch das baltische Seebad, werden die Teilnehmer das älteste Gebäude von Pärnu sehen, den Roten Turm, dem einzigen Überbleibsel eines mittelalterlichen Befestigungssystems. Die Bastionen, Teil der Festung Vallikaar, und das Stadttor gehen zurück bis auf das 17. Jh. Schauen Sie sich die restaurierten Häuser aus dem 17.-19. Jh. an, wenn Sie an der Hauptstraße entlang flanieren: Wohngebäude, Lagerhäuser und Schulen. Auf dem Weg zum Strand geht die Tour vorüber an schönen Beispielen der Jugendstil–Architektur, insbesondere die Ammende-Villa.
Rakvere
Die Stadt Rakvere (dt. Wesenburg) liegt 98 km von Tallinn im nördlichen Teil Estlands. Mit seinen 19.000 Einwohnern bietet es seinen Besuchern einen Einblick in eine kleine estnische Provinzstadt. Der bekannteste Anziehungspunkt sind die Ruinen der Burg Tarvanpea, eine Festung die erstmals 1226 schriftlich erwähnt wurde. Diese Burg hatte allerlei Herren – die schwedische, polnische und die dänische Monarchien, den Deutschen Orden und den russischen Zaren. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Takvere gehören die orthodoxe Geburtskirche des Theotokos, die uralten Holzhäuser und die Tarva-Skulptur.
Vöru
Am Ufer des schönen Tamula-Sees liegt die Stadt Vöru. Diese Stadt wurde 1784 auf Wunsch der russischen Zarin Katharina II und nach den Planungen von Graf G. Browne, dem Generalgouverneur von Riga, gebaut.
Die Stadt ist auf dem Reißbrett entstanden, deshalb stehen die historischen Holzhäuser in Straßen mit rechten Winkeln. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die barocke orthodoxe Kirche aus dem Jahre 1804, die Gedenkstätte für den Untergang der “Estonia” und die Katharinenkirche, um nur einige zu nennen.
Otepää
Hügel, Täler, Seen, Bäche und Wälder – Otepää hat all dies zu bieten. Wegen ihres Schizentrums ist diese Gegend als Wintersportort beliebt. Und im Sommer kommen die Gäste wegen der Natur und um Sportarten zu betreiben wie Segeln, Wandern, Tennis, Schwimmen und viele andere. In Otepää befindet sich auch das Museum der Estnischen Flagge, in dem die Geschichte dieser Fahne erzählt wird.
Saaremaa
Die größte Insel Estlands ist Saaremaa (dt. Ösel), eine Naturschönheit mit reichem historischem Erbe. Dies macht Saaremaa bei Esten und Ausländern zu einem beliebten Reiseziel. Bei der Ortschaft Kaali ist um das Jahr 700 v.Chr. ein Meteorit auf die Erde gestürzt, der dort einem Krater mit 16 m Tiefe und einem Durchmesser von 1110 m hinterlassen hat.
Kuresaare (dt. Arenburg) ist die größte Stadt auf Saaremaa, eine kleine gemütliche Stadt, die sich perfekt für Spaziergänge eignet. Im Rathaus aus dem Jahr 1670 finden Ausstellungen statt. Auch die Bischofsburg von Kuressaare ist eine Sehenswürdigkeit.





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